Daily World Wide Web Soup

Mal eben schnell Internet bestellen...

2010 12 March So dachten wir, indem wir uns für einen ADSL Anschluss entscheiden wollten. Da ich weiss, dass das erlangen von Internet-Anschlüssen kompliziert werden kann, haben wir versucht, so früh wie möglich herauszufinden ob ein Internet-Anschluss überhaupt möglich ist:
  • Den Vermieter bzw. Vermietungsgesellschaft (hier geht ja fast alles über Makler) vorher gefragt ob ein Internetanschluss möglich ist - check
  • Den Internet-Provider gefragt ob es möglich ist - check
  • Sind Telefondosen in der Wohnung - check
Also alles in allem überprüft was sich mit kleinem Aufwand überprüfen ließ.

Alles läuft planmäßig, ständig werden wir über den Fortschritt informiert: 11. März soll Breitband verfügbar sein. Nun war ich am 11. März den ganzen Tag zu Hause und hab auf den Techniker gewartet. Keiner kam. Danach habe ich erst herausgefunden, dass der Techniker den Anschluss nur bis zu einem Verteiler (nennt sich MDF) legt. Egal - der Techniker hat den Anschluss gelegt - Breitband ist bereit zur Nutzung.

23 is lame ;)

Und? Funktioniert nicht. Modem überprüft, ein- und ausgeschaltet, auf- und abgelaufen, Kabel rein-, raus- und umgesteckt: nichts. Glücklicherweise ist der technische Service des Internet-Providers kompetent genug um mich darauf hinzuweisen, dass das Problem am hausinternen Verteiler liegt. Es gibt für jede Wohnung eine Art Schalter, welcher umgelegt werden muss. Dann funktioniert's auch mit dem Internet.

Hört sich leicht an oder? Heute habe ich mit dem Makler gesprochen. Sieht alles ganz schwierig aus. Schließlich muss der Makler erst zum Hauseigentümer rennen und ihm den Vorschlag unterbreiten, dass an dem MDF was gemacht werden muss (nen Schalter umlegen - huuuuuh). Danach muss der Makler wieder mit mir sprechen. So einen Schalter umlegen muss ja qualifiziertes Personal machen; kostet wiederum Geld, was sich auf die Mieter (wir) abwälzen lassen muss.

Und jetzt soll mir nochmal jemand kommen, dass die Privatwirtschaft weniger Bürokratisch sei als die öffentliche Hand.

posted at Project Vegemite

Zum Zähne ausbeissen

2010 09 February Nachdem ich nun fast drei Wochen in der Heimat verbracht habe, bin ich am 26. Januar 2010 wieder nach Brisbane zurückgeflogen. Leider war ich schon etwas angesäuert, da ich noch am Montag beim Zahnarzt war weil sich ein Zahn entzündet hatte. Das ist eine alte und lange Liebesgeschichte, die schon drei Operationen hinter sich hatte. Brisantes Thema, weil es sich um einen vorderen Schneidezahn handelt und im schlimmsten Fall der Zahn gezogen werden muss. Mit Zahnlücke da vorne - sieht nicht gut aus.

Angekommen hieß das natürlich erstmal einen Zahnarzt finden. Nun ist das in Australien nicht so wie in Deutschland, wo man einfach zum nächsten Zahnarzt marschiert und gleich dran kommt. Den nächst besten Zahnarzt, den mir mein Chef empfohlen hatte gab mir einen Termin in drei Wochen. Tja - wenn man die Schmerzen nicht aushalten kann gibt's ja immer noch die Lösung mit Krankenhaus und Zahn raus.
Glücklicherweise habe ich noch einen besseren Tipp bekommen. So habe ich von der Zahnärztin gleich eine Überweisung zu nem Spezialisten bekommen, der nochmal alles versuchen will das Teil im Mund zu lassen - puh!




Jetzt muss ich auch sagen, dass all diese Zahnarztbesuche nicht billig sind (Röntgen usw) und ich erstmal alles selber zahlen darf. Medicare zahlt keine privaten Zahnarztbesuche und bei Medibank (mein Privatversicherer) darf ich erstmal 12 Monate warten. Da bewegen sich die Kosten schonmal um die A$ 1200 (758 EUR). In Deutschland trägt der überwiegende Teil dieser Kosten die Kasse. Kleiner feiner Unterschied. Auch zeigen die Wartezeiten die man bei privaten Krankenversicherungen einhalten muss, bis man Behandlungenkosten ersetzt bekommt, wie sehr der Mensch im Mittelpunkt dieser Krankenversicherung steht; dieser steht weit außen.

Dann gibt's ja immer noch Argumente, den Patienten die Behandlungskosten vor Augen zu führen, was ich für Schwachsinn halte. Mag sein, dass ich zweimal überlege ob ich 10 € bezahle um mir einen Schnupfen diagnostizieren zu lassen. Wenn ich weiß das mein Eingriff A$ 900 kostet ist das schön, bringt mir aber bei der Entscheidungsfindung nichts. Ich lauf ja nun nicht los und such mir den günstigsten Arzt aus, wie bei nem iPod im Handel zum Beispiel. Wenn die Operation schief läuft, dann hab ich ein weiteres gesundheitliches Problem; ob ich da A$ 900 oder A$ 15000 bezahlt habe macht es auch nicht besser.

Im Gegenzug wird einem wieder als Privatversicherter bewußt wie bescheuert dieses System ist, wenn sich wieder alles nur um's Geld dreht: wenn ich gesund bin, brauch ich keine Krankenversicherung; bin ich krank hilft mir die Private auch nicht weiter.

(photos von eljot auf flickr)

posted at Project Vegemite

Holiday on Ice

2010 12 January Ich benutzte meinen Rückflug den ich eigentlich für mein Work & Travel Visum gebucht hatte, als Gelegenheit, in Deutschland nochmal für ein paar Wochen unbezahlten Urlaub zu machen um meine Familie zu besuchen.

dsc_0014.nef

Der Flug verlief problemlos, auch wenn es in Seoul etwas konfus verlief in Punkto Übernachtung in einem Hotel (Es war nicht ganz eindeutig ob man nochmal in Korea einreisen musste oder das Hotel im Flughafenbereich lag). Wie dem auch sei, ich konnte mich sehr gut ausruhen und selbst vorm Abflug noch das freie WLAN-Netz auf dem Incheon Flughafen genießen.

In gewisser Weise hatte ich mich auf das schlimmste (Winter-) Chaos in Deutschland eingestellt und ich wurde nicht enttäuscht. Nach dem ich den Zollbereich verlassen hatte, musste ich mich beeilen meinen Zug zu schaffen. Ich musste zwar nicht rennen, aber konnte auch keine Zeit verlieren. Zwei Herren bekamen sich auf einer Rolltreppe in den Haaren, weil der erste mit seinem Trolley stecken blieb. "Vitamin D Mangel", dachte ich mir.

Den ersten "Dämpfer" bekam ich bei der Suche nach dem Weg zum Fernbahnhof, der löste sich leider nach verlassen des Terminalgebäudes auf. Aus Erfahrung wusste ich jedoch dass ich im Terminal bleiben musste. Hat wohl jemand vergessen am Ausgang ein Schild zum nächsten Eingang aufzustellen.


Beim ersten Check ob mein Zug fährt musste ich feststellen, dass an der Anzeigetafel: "gestrichen" stand. "Na Prima!", dachte ich mir und hetzte gleich in's Reisezentrum - die Zeit wurde knapp. Scheinbar hatten auch andere Passagiere Probleme. Ein Mann hatte verbal seinen Frust entladen, was zur Folge hatte das der Bahn-Sicherheitsdienst eintraf. Verspätet leider.

dsc_0020.nef

Ich fand heraus, dass der der Zug doch fuhr; vom Fernbahnhof aber. Das hieß: wieder zurück durch das ganze Terminal hetzen. Am Regionalbahnhof angekommen schaute ich in viele fragende Gesichter und der Zug kam nicht. Einen jungen Mann der bei der Lufthansa arbeitet, jeden Tag pendeln musste und sich auskennt, fand heraus das der Zug doch von Fernbahnhof fuhr. Als Krönig erzählte man einem anderen jungen Mann, dass man doch 5mal dies durchgesagt hatte. Dumm nur das im Regionalbahnhof (immernoch?) gebaut wurde und die Lautsprecher nicht angeschlossen sind.

posted at Project Vegemite

457

2009 04 November Eigentlich einen Blogeintrag, den ich schon vor einem Monat veröffentlichen wollte, aber wie es immer so ist, keine Zeit gefunden habe. Die Prozedur für mein Business-Visum (Temporary Business (Long Stay)) war erst etwas kompliziert, entpuppte sich jedoch wie ein aufgewickeltes wollkneul, als ganz einfach.

Das Visum kann von einem Arbeitgeber gesponsort werden, der dann eine Art Bürgschaft für den Arbeitnehmer übernimmt. Das ganze läuft dann in drei Schritten ab:
  1. Der Arbeitgeber beantragt einen generellen Sponsor-Status

  2. Der Arbeitgeber nominiert eine Position die gesponsort werden soll

  3. Der Arbeitnehmer darauffolgend bewirbt sich auf die Position

Die Punkte 2 und 3 können parallel laufen und wurden bei mir von einem einzelnen Beamten bearbeitet. Der einzig komplizierte Punkt an der ganzen Geschichte ist die Begründung und den Nachweis des Arbeitgebers das er für die ausgeschriebene Position keinen Australier finden kann.

So wurde mein Visum im Dezember genehmigt und ich musste mich noch schnell auf eine private Krankenversicherung suchen. Die ist Vorraussetzung für das Visum. Da bin ich gespannt was in vier Jahren noch auf mich zu kommt ...

posted at Project Vegemite

Reiche Medien, Arme Demokratie

2009 28 October Dieses mal ein Blogpost der Australien nicht ganz, sondern mehr Deutschland und die ganze Welt betrifft.

Derzeit lese ich ein Buch was den englischen Titel: "Rich Media, Poor Democracy; Communication Politics in Dubious Times" trägt. Also soviel wie: "Reiche Medien, Arme Demokratie". Medien, Urheberrecht, Internet ist ja ansich ein Thema was immernoch in Deutschland und in der Welt heiss diskutiert wird.

Cover

Mcchesney führt in den ersten Kapiteln seines Buches aus, warum die heutigen Medienkonzerne so stark sind. Das sie durch ihren Lobbyismus versuchen nicht nur ihre Position zu halten, sondern weiterhin weltweit ausbauen. Fördernd kommt die Deregulierung der Märkte hinzu, so dass sich ein internationales Medien-Oligopol den Markt aufteilt. Durch Zukäufe und Expansion haben die Konzerne nicht nur ein horizontales, sondern auch ein vertikales Angebot. News Corp. hat z.B. nicht nur Anteile im Zeitungsmarkt (z.B. Australien 70%), sondern kontrolliert ebenso Fernsehkanäle, wie auch Dinge wie Sportmannschaften.

Der interessante Punkt liegt in der Geschichte der Medien, der Konzerne und des Marktes. Die Medienkonzerne wurden nämlich erst mit der Deregulierung des Marktes und ihrem zunehmenden Lobbyismus so mächtig. Mcchesney widerlegt die manchmal blindhaft geglaubte Theorie, dass sich der Markt selber reguliert. Alle Medien vom Radio bis hin zum Internet fanden erst eine unscheinbare Verbreitung in den Kreisen von Amateuren, wie gemeinnützigen Organisationen. Mit zunehmender Nutzung wurde jedoch den Konzernen klar, dass sich auch mit den Medien unfehlbar viel Kapital herausschlagen lässt und das mit dem einzigen Ziel der Gewinnmaximierung. Gerade letzter Punkt wirkt sich negativ auf das unabhängige Informationsangebot der Bürger aus.

Dabei bietet das Internet ein unglaubliches Potential für die Masse, aber auch einen Angriff auf das Oligopol der Medienkonzerne. Die - so scheint es mir - kontrollieren derzeit die Debatten um Urheberrechte in den Regierungen um ihre Stellung zu behalten. Denn nichts schlimmeres könnte in den Augen der Konzerne passieren, wenn die Bürger durch das Internet nicht mehr bereitwillig konsumieren, sondern dieses mal selber zum Akteur werden.

posted at Project Vegemite

Kriegerisches Europa?

2009 20 September Die etwas andere Seite Australiens hat etwas mit der Geschichte zu tun. Man mag es kaum glauben, jedoch hat das Land immer noch ein Rassenproblem. Was Amerika mit seiner indigenen Bevölkerung hat, gibt es in Australien ebenfalls: die Unterdrückung der Ureinwohner Australiens.

Vielleicht nochmal kurz zur Historie: Bevor die Europäer den Kontinent im 17. Jahrhundert entdeckten, lebten Menschen seit ca. 60.000 Jahren auf dem Kontinent (lt. Wikipedia). Bemerkenswert dabei ist, dass die Aborigines eine scheinbar nachhaltige Lebensweise pflegten, die sicher auch durch ihre Religion bestimmt wurde.

dsc01162.jpg

Bei Ankunft der Europäer, lebten die Aborigines noch in der Steinzeit. Mit einer Assimilationspolitik der Einwanderer sollten die Aborigines in die europ. Neuzeit katapultiert werden; das ohne Rücksicht auf Verluste. Heute gehören die Überlebenden der Kolonisierung durch die Europäer zum untersten Teil der Gesellschaft:
[...] ihre Arbeitslosenrate ist mit 20 % fast dreimal so hoch wie die der Durchschnittsbevölkerung, sie haben eine geringere Bildung, ihre Lebenserwartung liegt im Durchschnitt 10 Jahre unter jener der weißen Bevölkerung, die Kindersterblichkeit ist doppelt so hoch, sie machen bei einem Anteil von weniger als 4 % der Bevölkerung 20 % aller Gefängnisinsassen aus.
-- Wikipedia
Jene Assimilationspolitik wird weiterhin betrieben, jedoch muss man diese doch kritisch hinterfragen. Unsere Lebensweise ist grundsätzlich auf Konsum und Materialismus aufgebaut und weit entfernt von einer Nachhaltigen Lebensweise. Um es mal Deutsch zu sagen: Mit unserer Lebensweise zerstören wir unseren Lebensraum. Vielleicht wäre es besser, unsere Arroganz mit Neugier zu ersetzen. Vielleicht sollten wir nicht versuchen, die Aborigines unsere Lebensweise aufzudrücken; ja vielleicht wird andersherum ein Schuh draus: lernt von denen, die zu den ältesten Kulturen der Welt gehören. Wenn wir so weitermachen, schaffen wir es nichtmal in's nächste Jahrhundert.

dsc01165.jpg

Das den Menschen der reichen Nationen zu verklickern ist wie einem abhaengigen Raucher vorzupredigen, dass er besser aufhoert mit rauchen, da es schaedlich fuer seine Gesundheit ist.

posted at Project Vegemite

Angriff der Flötenvögel

2009 31 August Flötenvögel? Gemeint sind eigentlich die Vögel die in Australien den europäischen Elstern ähneln.


Diese Vögel habe ich meistens mit ihren unverkennbaren Ruf in Verbindung gebracht, seit gestern aber auch wegen ihrer Angriffslustigkeit. Wie ich herausgefunden habe, ist derzeit Brutzeit. Die Vögel fangen jetzt an ihre Nester zu bauen und sind dementsprechend angehalten diese auch zu verteidigen.

Swooping Magpie.


Solang man seinen Fokus auf den angreifenden Vögel hat, passiert nichts. Aber gerade wenn man auf den Verkehr achten muss wird das schahmlos ausgenutzt. Der Bundestaat Victoria hat eine unterhaltsahme (wenn auch in Englisch) Homepage, auf dem der Grund und das mögliche Vorgehen als Angegriffener beschrieben wird. Wichtig vor allem ist, dass man sich nicht einschüchtern lässt. Ist doch nur ein kleiner Vogel ;)

posted at Project Vegemite

Brisbane: Glitz und Gloria

2009 20 August Meine ersten Eindrücke von Brisbane sind durchwachsen. Einerseits Metropole und drittgrößte Stadt in Australien, multi-kulti. Das öffentliche Verkehrssystem ist excellent. Man kann zwischen Fähre, S-Bahn und Bus wechseln. Busse haben eigene Straßen. Das bewegt dann selbst jene Bürger zur Benutzung des Busses um nicht die Zeit im Stau zu vergeuden.

Das Wetter ist wunderbar mit seinen 23°C, wunderbar warm und nicht zu heiß. Es ist Winter wohlgemerkt und der Frühling wird die Temperaturen wieder in die Höhe treiben.

Die Schattenseiten jedoch haben etwas mit Großstadt zu tun. Man muss bei allen Dingen die einem angeboten werden zweimal hinschauen (z.B. $4 pro Internetstunde/60MB Download-Limit). Vor allem im Stadtzentrum wird einem das Geld an allen Ecken und Enden aus der Taschen gezogen. Das geht von Internet bis hin zum Hotel; alle Kleinigkeiten kosten Geld und schlechten Service lässt man sich gut bezahlen. Die Menschen sind zudem distanzierter als in Tasmanien. Zwar immer noch freundlich, jedoch etwas fremder.

dsc_0055.nef

Im Gegensatz zu Melbourne findet man in Brisbane mehr Glitter und Glanz (wenn man das Geld hat). Melbourne ist europäischer, verspielter; erinnert mehr an der Kulturszene von Berlin.

Ich hoffe, den letzten Satz kann ich zumindest bald revidieren.

posted at Project Vegemite

Auf Wiedersehen Tasmanien

2009 17 August Nach sechs Monaten Aufenthalt in Hobart (Tasmanien) bin ich wieder zurück in Melbourne. Die Insel ist an sich für ihre Fläche unwahrscheinlich dünn besiedelt. Bei 487.000 Einwohnern (davon hat Hobart knapp die Hälfte), findet man noch zum Großteil unberührte Gegenden.

img-2

Die meisten Leute die ich kennen gelernt habe, waren sehr freundlich. Ich hab es genossen, surfen zu gehen und mir täglich bei den Tasmanian Coffee Roasters den leckeren Kaffee abzuholen. Niemand ist missgelaunt und immer offen für einen Schwatz. Das hab ich doch ab- und zu in Deutschland vermisst.

Ich bleibe nicht in Melbourne, sondern fliege am Dienstag an die Ostküste nach Brisbane. Dort hab ich wieder einen Arbeitsplatz gefunden. Dieses mal würde es meinen Wettervorstellungen dem Ideal näher kommen: mehr Sonne, wärmeres Wetter (25°C im Durchschnitt) und näher am Great Barrier Reef.


dsc_0055.nef

Jetzt geht natürlich die Wohnungssuche wieder von vorn los. Mein gespartes werde ich erstmal für ein Apartment aufwenden und nicht mit meinem ganzen Gerödel (Kamera, Laptop, Surfing-Zeug, Klamotten) in eine Jugendherberge gehen. Mal schauen ob es wieder so schwierig ist eine Bleibe zu finden, wie es in Hobart war.

posted at Project Vegemite

Dessauer Bauhaus

2009 11 July Da Eddie am Wochenende immer den Weekend Australian kauft, bin ich doch heute zufälliger weise im Reiseteil über einen interessanten Beitrag gestolpert: das Dessauer Bauhaus - Heimat!

Beim lesen des Artikels bemerkt man erstmal einen vollkommen anderen Gesichtspunkt der Stadt. Man könnte doch glatt die hohe Abwanderungsquote vergessen, die hohe Arbeitslosigkeit, die Misswirtschaft und wie doch die verbleibenden Menschen versuchen, dass beste aus der Stadt zu machen.

Gerade dann sollte man sich doch wieder fragen, warum Journalisten sich die Mühe machen nicht z.B. nach München zu fliegen, sondern mit der Bimmelbahn nach Dessau kutschen um ein international bekanntes Bauwerk zu sehen. Dessau und Umgebung ist voll mit solchen Bauten. Sollte einem das nicht einmal zu denken geben, wenn man wieder von neuem versucht bei einer Arbeitslosenzahl von fast 16% (ist eh geschönt) einen neuen Konsumtempel einzuweihen?

posted at Project Vegemite

How not to criticise

2010 09 February How not to critise a free software project.

posted at Romanofskis Blog

Input Methods in Ubuntu Karmic Koala

2009 26 December The terminal was swallowing keypresses while typing, after an upgrade to Ubuntu Karmic Koala. The problem is the default settings in the SCIM setup.

posted at Romanofskis Blog

Goals for Next Year

2009 18 December A lot of people are setting new goals for the new year. I usually don't do that - either you change something instandly or you never going to do it. But well, let's say the change to 2010 just happens coincidently while I'm setting myself new goals.

posted at Romanofskis Blog

Using z3c.traverser

2009 21 November A small example on how to use z3c.traverser in Zope3.

posted at Romanofskis Blog

Vimperator – a firefox add-on

2009 22 May Vimperator add-on for daily browsing needs.

posted at Romanofskis Blog

The skipper and the fish

2009 07 May I watched Trawlermen on SBS yesterday. The documentary is about the work of a number of trawler crews based in Peterhead/Ireland. I have two quotes from the documentary which I found really interesting. It can be applied probably to any other business including writing software. The skipper said: “Without my crew I’m nothing, because I can’t [...]

posted at Romanofskis Blog

Displaying useful information in your GNU screen

2008 20 December Display useful information in your GNU screen session. I wrote myself a python script which prints information in the caption line of GNU screen.

posted at Romanofskis Blog

svn merge weirdness

2008 19 December Problems with a branch merge using svn.

posted at Romanofskis Blog

Flickering Flash applets in Firefox

2008 10 November Solved problem caused by an old version of Firefox and newer version of the flash plugin in Ubuntu Intrepid.

posted at Romanofskis Blog

Bad News are Good News

2008 07 November Playing on hubdub.com is fun.

posted at Romanofskis Blog